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Alchemical Sisters – Alchemical Sisters (2026)

Autorenbild: Michael Scharsig
Michael Scharsig
vor 7 Tagen
2 Min. Lesezeit

Was für ein spannendes Duo! Die beiden US-DJs und Produzentinnen Eris Drew und Octo Octa sind nicht nur privat ein Paar, sondern treten auch beruflich gemeinsam auf. Mit ihrem Label und Partyprojekt T4T LUV NRG pushen sie die Szenen von queeren und trans KünstlerInnen und haben sich dafür in ihrer eigenen Hütte ein Studio errichtet. Das Ergebnis: Musik aus Hardware und analogen Instrumenten, die nun im selbstbetitelten Debütalbum mündet.


Foto von den Alchemical Sisters

Pluspunkte


Vom ersten Track an bekomme ich exakt die elektronische Musik, auf die ich stehe: eine mitreißende, detailreiche Produktion aus Acid House, Breakbeats und 90er-Big-Beat. Egal, ob Drums wie Double Acid oder DJ-Scratching wie in Anytime Sister Slide – einzelne Instrumente hört man oft raus, was das Album sehr dynamisch wirken lässt. Außerdem meckere ich ja gerne mal über die kurzen Tracklists und Spielzeiten neuer Alben – trotz gerade einmal acht Songs bekommen wir hier aber über 45 Minuten Musik geboten.


Schwachpunkte


Wer auf große Melodien oder Vocal-fokussierte Clubtracks steht, wird hier eher nicht glücklich werden. Auch große futuristische oder cineastische Hymnen gibt es nicht. Zudem sind Einflüsse von Chemical Brothers, Fatboy Slim, Detroit-Techno und nostalgischem 90er Big Beat unüberhörbar. Für Ohren, die eine schnelle Abfolge verschiedener Stile und Abwechslung bevorzugen ist der ganze Spaß wohl auch nicht gemacht.



Fazit: ⭐⭐⭐⭐ / 5


Alchemical Sisters liefern acht energiegeladene, liebevoll inszenierte Oldschool-Tracks ab, die als Debütalbum erstaunlich reif und konsequent aufeinander aufbauen. Ja, zwischendurch gibt es sicherlich auch mal ein paar kleinere Hänger, doch der nostalgische Club-Vibe holt für mich viel wieder raus. Was ich ihnen allerdings nicht abkaufe: dass sich ihr Name auf ihre gemeinsame „Schwesterlichkeit“ bezieht und keine Hommage an Tom Rowlands und Ed Simons sein soll – come on.


Meine drei Highlights:

This Is How It Should Be Done,


Das Album könnte Dir gefallen, wenn Du diese Artists gerne hörst:

The Chemical Brothers, Fatboy Slim, Boys Noize



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