Dead Poet Society – Monarch (2026)
Die coolen Kidz da draußen würden sagen „We’re eating good this year“. Neue Alben von Muse, The Pretty Reckless, Royal Blood, The Warning, Nothing But Thieves,… was könnte ein Herz für Prog- und Stadionrock mehr wollen? Richtig, ein neues Album von Dead Poet Society! Anders als die genannten Kolleginnen und Kollegen entscheidet sich das Quartett aus L. A. allerdings gegen die großen Hymnen und kehrt mit einem frischen und dunklen Sound zurück.

Pluspunkte
Dead Poet Society scheinen Geschmack am Feedback gefunden zu haben, welches sie für Tracks wie .SALT. oder Lo Air erhalten haben. Monarch wagt noch mehr düsteren Groove, spielt mit elektronischen Texturen und ungewöhnlichen Rhythmen und schafft es trotzdem, darin eingängige Refrains einzuflechten. Hollywood On Fire triggert zudem sämtliche Synapsen eines Muse-Fans – der ich bin.
Schwachpunkte
Für die einen wirkt es, wie ein definitiver Sound, für den sich die Band auf diesem Album entschieden hat. Für andere kann das aber anfühlen, als werde das Ganze Song by Song vorhersehbarer. Fakt ist: Wer auf Songs mit etwas mehr Tempo steht, könnte hier vor den Kopf gestoßen werden. Aufgrund des gewählten Stils, liegen zudem viele Effekte auf der eigentlich für sich stehenden Stimme Jack Underkoflers.
Fazit: ⭐⭐⭐⭐ / 5
Dead Poet Society stechen mit Monarch definitiv aus der Masse hervor und erarbeiten sich einen ganz eigenwilligen Stil. Irgendwie schräg, oft unbehaglich, fast immer intensiv. Trotzdem gelingt es der Band zwischen all der Experimentierfreude immer wieder auch starke Hooks einzubauen, die von kraftvollen Riffs oder elektronischen Elementen unterstützt werden. Ist das immer leicht fürs Ohr? I don’t care.
Meine drei Highlights: Hollywood On Fire, Miami For The Weekend, Roach
Das Album könnte Dir gefallen, wenn Du diese Artists gerne hörst:
Royal Blood, The Warning, Muse





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