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Alexander Marcus – Presslufthammer (2026)

Autorenbild: Michael Scharsig
Michael Scharsig
vor 1 Tag
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 15 Stunden

„Ich sing Dir jedes gottverdammte Lied, das Du hören willst“, verspricht der King höchstpersönlich. Alles, was Du dafür tun musst? „Drück den Knopf!“. Auch zum 20-jährigen Jubiläum seiner Legacy, bleibt Alexander Marcus auf dem Boden der Tatsachen: dass er nicht weniger ist als seine audiophile Gottheit. Sein neues Album „Presslufthammer“ ist ein weiterer Beleg dafür, dass er Recht behalten solle. „Mit immer denselben Haaren, drei Milliarden Kommentare. Das geht an alle die probieren, mich zu etikettieren“ – wir gehen rein!


Alexander Marcus im Video zu "Karate"

Pluspunkte


Nostalgischer Breakdance trifft in Musikanfall auf eine sägende Baseline, während in der Comfort Zone neben feinstem Synthwave auch mal Saxofon und E-Gitarre ausgepackt werden. Vor dem funky Instrumental Atréju würden sich selbst Daft Punk und Talking Heads verneigen. Helden des Alltags erhalten mit Nachbar ebenso eine Liebeshymne, wie Weltfußballer Lothar Matthäus. Eine Vielfalt, die über alle Genres hinweg ihresgleichen sucht.


Schwachpunkte


Anhänger des Kings wissen, dass es prinzipiell gar keine negativen Blicke auf das musikalische Machwerk ihres Meisters geben kann. Selbst Kritik würde letzten Endes nur wie ein Wunsch nach noch mehr Sound klingen. Presslufthammer weiß diesen Hunger zu füttern und liefert gerade einmal elf Tracks, gerade einmal rund 33 Minuten. Hater würden sagen „zu wenig“. Jünger werden davon angestachelt die Arenen der Welt erst recht für Marcus zu stürmen.



Fazit: ⭐⭐⭐⭐⭐ / 5


Irgendwo zwischen David Bowie und der Jackson Five, zwischen Nile Rodgers und Daft Punk oder zwischen Kraftwerk und Prince – findet Alexander Marcus nicht nur seinen Platz, sondern wirft seine Schatten auf eben jene Namen. Es macht Ratatatatatatata wie ein Presslufthammer. Es macht Clap! Clap! Clap! Clap! Clap! Der King der Electrolore zeigt einmal mehr, dass ihm kein irdisches Wesen das Wasser des Erfolgs reichen kann. Als wäre er sich dessen bewusst, droppt er „Fang mich doch“ und warnt gleichzeitig vor seinen Kampfkünsten. Deep.

Meine drei Highlights: Karate, Comfort Zone, Das Ende der Welt?

Das Album könnte Dir gefallen, wenn Du diese Artists gerne hörst: Freddie Mercury, Michael Jackson, Nine Inch Nails



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