top of page

Der Filmtipp: Resident Evil (2026)

Autorenbild: Michael Scharsig
Michael Scharsig
vor 19 Stunden
2 Min. Lesezeit

Wer den Namen Resident Evil hört, der denkt entweder an die Videospielreihe oder aber an Milla Jovovich, Michelle Rodriguez, Zombie-Hund und: einer grauenhaften Liste an schlechten Verfilmungen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Reihe trotz mieser Kritiken einen Milliarden-Franchise ist und nun mit Zach Cregger ein Regisseur das Steuer übernimmt, der zuletzt zweimal mit Barbarian und Weapons über die Horror-Ecke hinaus für Furore sorgte. Gelingt ihm nun sein dritter Streich?

Austin Abrams in Resident Evil 2026

Pluspunkte

Die erste Hälfte des Films beginnt enorm stark mit einem verschneiten Wald-Setting bei Nacht, sehr cooler Einführung des Hauptcharakters und einer erfrischend trockenen Brise Humor. Austin Abrams ist genau die richtige Wahl für diesen Stimmungsmix und trägt den Film komplett. Zudem sorgen der Carpenter’eske Score und die kreativen Kamerafahrten und -einstellungen für ein Erlebnis, als sei man selbst mittendrin. Auch die Monster wirken zu Beginn bedrohlich.

Schwachpunkte

In der zweiten Hälfte des Films verliert die Geschichte zwar nichts von ihrer Unterhaltung, schlägt gefühlt aber einen völlig anderen Stil ein. Der Humor wird auf die Spitze getrieben, die einzelnen Orte und Viecher immer abgedrehter und so verkommt das Ganze zu einer Art Parodie auf District 9 und The Thing, was bedauerlich ist. Leider halten hier dann auch die Effekte nicht mehr mit, weshalb Kamera und Score nichts mehr von der anfangs aufgebauten düsteren Stimmung retten können.

DarstellerInnen

⭐⭐⭐✨

Story

⭐⭐

Unterhaltung

⭐⭐⭐⭐

Spannung

⭐⭐

Humor

⭐⭐⭐

Effekte

⭐⭐✨

Gewalt

⭐⭐⭐⭐

Filmmusik

⭐⭐⭐⭐

Produktionsdesign / Szenenbild

⭐⭐⭐


Fazit: ⭐⭐⭐⭐ / 5


Die vier Punkte, die ich hier vergebe, sind sehr wohlwollend, weil mir Austin Abrams so viel Spaß macht, ich Zach Cregger einen Extrapunkt für den Mut gebe, aus so einem vorbelasteten Franchise etwas völlig Eigenes durchzuboxen und weil mir die erste Hälfte ganz ehrlich sehr sehr viel Spaß gemacht hat. Das alles bricht leider ein, wird aber auch nicht peinlich oder billig. Insofern lässt sich trotzdem die Aussage treffen, dass dieser Resident Evil die vermutlich beste Spiele-Verfilmung aller Zeiten ist – was wild klingt.

Start: 17. September 2026 Länge: 1 Stunde 37 Minuten Regie: Zach Cregger Darsteller: Austin Abrams, Paul Walter Hauser, Zach Cherry Resident Evil könnte Dir gefallen, wenn Du diese Filme magst: The Thing, The Crazies, Wyrmwood


🚨 Hört euch dazu auch gerne die neue Folge vom Tele-Stammtisch an, die ich zum ersten Mal moderieren durfte:




Kommentare


Beitrag: Blog2 Post
test.png
bottom of page