der Filmtipp: Street Fighter (2026)
Es gibt nur sehr wenige Games in meinem Leben, die ich exzessiv verschlungen habe. Eines davon besitzt in meiner Kindheit zwischen Fifa und Mario Kart einen speziellen Platz am Herzen: Street Fighter, bzw. Street Fighter II Turbo. Im Erwachsenenalter (vor kurzem erreicht) bin ich allerdings weit entfernt davon, mich für Kampfsport, Martial Arts oder deren Verfilmungen zu begeistern. Als ich den ersten Trailer sah, habe ich aber sofort gehofft, eine spaßige Nummer wie Masters Of The Universe zu bekommen.

Pluspunkte
In Zusammenarbeit mit Stuntkoordinator John Valera wurde hier viel Herzblut in die Kampfchoreos gesteckt. Bei jeder Figur habe ich sämtliche Kampftechniken aus den Spielen wiedererkannt, ohne, dass einem ins Gesicht geschrien wurde „OMG, jetzt kommt Schlag XY!!“ Das macht unfassbar Spaß. Auch, weil Cast und Story wissen, dass sie hier Quatsch abliefern, dabei aber untereinander viel Chemie, Spiellust und 90er Grunge-Rock mitbringen.
Schwachpunkte
Bei einer recht großen Dichte an Gags zündet leider nicht jeder davon. Gemeinsam mit einigen Schnitten wirkt das unfreiwillig cringe. Wie bereits in Street Fighter: The Legend of ChunLi wird auch hier eine der kultigsten Figuren leider auf ihr Äußeres und einen eher austauschbaren Charakter reduziert. Zudem hätte ich wirklich gerne mehr von den einzelnen Turnierkämpfen gesehen, als den Fokus auf Ryus übernatürliche Skills zu legen. Cammy und Vega wirkten zudem leider fehlbesetzt.
DarstellerInnen | ⭐⭐⭐ |
Story | ⭐⭐ |
Unterhaltung | ⭐⭐⭐✨ |
Kostüme / Maske | ⭐⭐⭐✨ |
Humor | ⭐⭐ |
Effekte | ⭐⭐✨ |
Gewalt | ⭐⭐ |
Filmmusik / Score | ⭐⭐ |
Produktionsdesign / Szenenbild | ⭐⭐⭐ |
Fazit: ⭐⭐⭐ / 5
Gleich zu Beginn werden wir über ein kurzes Anime-Chapter in das Universum der Street Fighter transportiert, was sehr cool umgesetzt wird. Anschließend weiß der Film zu jeder Zeit, dass er Quatsch ist. Dieser Quatsch ist allerdings extrem unterhaltsam und mit wenigen wirklich peinlichen Momenten ausgestattet. Stattdessen bekommen wir einen Overacting-Ken, einen sensiblen Blanka und eine ganze Reihe an Fan-Snacks, Stichwort: Auto und MTV.
Start: 15. Oktober 2026
Länge: 2 Stunden
Regie: Kitao Sakurai
Darsteller: Noah Centineo, Andrew Koji, David Dastmalchian
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Mortal Kombat, Bloodsport, Masters Of The Universe





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