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der Filmtipp: Verity (2026)

Autorenbild: Michael Scharsig
Michael Scharsig
vor 10 Stunden
2 Min. Lesezeit

Wir alle machen Fehler. So wie ich, als ich mich erst im Zug zur Pressevorführung über die Vorlage zu Verity informierte. Hätte ich vorab gewusst, wer Colleen Hoover ist und dass der mittlerweile fünfte Anne-Hathaway-Film 2026 die Verfilmung eines ihrer Bücher ist, hätte ich die Arme nach oben gerissen und wäre schreiend weggerannt. Nach den moralisch fragwürdigen und qualitätsimmunen „It Ends with Us“, „Regretting You“ und „Reminder Of Him“ wird nun also Hoovers „düstere“ Schmonzette ins Kino gefeuert.

Dakota Johnson in Verity

Pluspunkte

Erst einmal gibt es einen Pluspunkt für die Person, die entschieden hat, drei so prominente Personen für die Geschichte verpflichten zu können. Zudem weiß das Setting optisch durchaus zu gefallen. Nicht zuletzt muss auch der Mut gelobt werden, mit Regisseur Michael Showalter und Drehbuchautor Nick Antosca jeweils einen Romanzenkitsch-Experten und einen Kreativen aus dem Bereich des Düsteren gemeinsam die Verfilmung ausarbeiten zu lassen.  

Schwachpunkte

Ihr merkt es vielleicht, meine Diplomatie bei den Pluspunkten hat mich Kraft gekostet. Denn leider weiß Verity zu keiner Zeit in welchem Genre wir uns denn nun befinden. Hinzu kommt, dass die Dialoge eine Katastrophe sind, die ständigen Softsexszenen und ihre untermalte Horny-Popmusik alles ausbremsen und es wirklich mehrfach Momente gibt bei denen ich schmunzeln musste – aus weniger guten Gründen. Auf sämtliche berechtigte Kontroversen gehe ich aus Platzgründen nicht mal ein.

DarstellerInnen

⭐

Story

⭐

Unterhaltung

⭐✨

Spannung

⭐

Humor


Erotik

⭐⭐

Gewalt

⭐✨

Filmmusik

✨

Produktionsdesign / Szenenbild

⭐⭐


Fazit: ⭐ / 5


Die große PR-Maschinerie der „Mother“ Anne Hathaway kann ihre unterdurchschnittlichen Filme 2026 nicht mehr verbergen. Mit wenigen Ausnahmen war das nix. Verity ist leider auch nichts weiter als der traurige Versuch eine Gone-Girl-Version für Gala-LeserInnen und TikToker zu erbrechen. Die Twists sind bei The Housemaid kopiert, der Gruselfaktor erinnert mich an Shyamalans schlechtesten Momente und ansonsten, ganz ehrlich, ist das hier alles nur 50 Shades Of Grey – The Next Chapter.   

Start: 1. Oktober 2026

Länge: 1 Stunde 54 Minuten

Regie: Michael Showalter

Darsteller: Dakota Johnson, Josh Hartnett, Anne Hathaway

 

Verity könnte Dir gefallen, wenn Du diese Filme magst: The Housemaid, 50 Shades Of Grey, Gone Girl



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